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Steuerberater Ausbildung 2026: Wege, Voraussetzungen & Gehalt (Kompletter Guide)

Steuerberater David Kasper hält einen Fachvortrag zu Steuerstrategien und Unternehmensstrukturen auf einem Steuerseminar

Du überlegst, Steuerberater oder Steuerberaterin zu werden – und fragst Dich, welcher Weg der richtige ist? Dann bist Du hier genau richtig. Die Steuerberater Ausbildung ist in Deutschland kein klassischer Ausbildungsberuf, sondern ein mehrstufiger Weg hin zu einer bundesweit einheitlichen Staatsprüfung.

Zulassungsfähig ist, wer entweder ein wirtschafts- oder rechtswissenschaftliches Hochschulstudium oder eine kaufmännische Vorbildung nachweist – jeweils kombiniert mit mehrjähriger, einschlägiger Praxiszeit. Die zuständige Steuerberaterkammer entscheidet verbindlich über die Zulassung. Auch Teilzeit ist anrechenbar, sofern Du mindestens 16 Wochenstunden auf dem Gebiet der Steuern arbeitest.

Der Zulassungsantrag kann laut amtlicher Verfahrensbeschreibung ab dem 1. Januar und spätestens bis zum 30. April des Prüfungsjahres gestellt werden. Die Berufsstatistik 2024 der Bundessteuerberaterkammer zeigt: Zum Stichtag 01.01.2025 waren bundesweit 104.845 Kammermitglieder registriert – und die Branche bildet weiterhin intensiv aus, mit 17.301 registrierten Ausbildungsverhältnissen für Steuerfachangestellte.

Dieser Guide gibt Dir alles an die Hand, was Du für Deinen Berufseinstieg oder Deine Karriere als Steuerberater wissen musst – von den Voraussetzungen über die Prüfung bis zum Gehalt.

Key Takeaways – Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Antragsfrist 2026: Zulassungsantrag zur Steuerberaterprüfung amtlich vom 1. Januar bis 30. April des Prüfungsjahres.
  • Praxiszeit: Je nach Weg 2–3 Jahre nach Studium oder 6–8 Jahre nach Ausbildung/Fortbildung; mindestens 16 Wochenstunden anrechenbar.
  • Prüfungsformat: Staatsprüfung – schriftlich + mündlich, organisiert durch die Steuerberaterkammern, bewertet durch staatliche Prüfungsausschüsse.
  • Schriftlicher Prüfungsteil 2026: 06.–08.10.2026, bundeseinheitlich
  • Bestehensquote 2023/2024: 2.171 bestanden bei 4.208 abgelegten schriftlichen Prüfungen – Gesamt-Bestehensquote 51,6 %.
  • Berufsstatistik (01.01.2025): 104.845 Kammermitglieder, Frauenquote 38,8 %, Anteil selbstständig 66,4 %.

Steuerberater Ausbildung – was bedeutet das wirklich?

Ein häufiges Missverständnis gleich vorweg: „Steuerberater" ist kein klassischer Ausbildungsberuf wie etwa Steuerfachangestellte/r. Es gibt keine klassische duale Berufsausbildung zum Steuerberater. Stattdessen handelt es sich um einen Beruf, der über verschiedene Bildungswege erreicht wird und immer mit einer anspruchsvollen Staatsprüfung – der Steuerberaterprüfung – abschließt.

Grundsätzlich führen zwei Hauptwege zur Zulassung: der akademische Weg über ein Studium in Wirtschaftswissenschaften oder Rechtswissenschaften oder der praktische Weg über eine kaufmännische Ausbildung mit anschließender Berufserfahrung.

Beide Wege münden in dieselbe Prüfung, und die Anforderungen sind identisch – egal, ob Du von der Universität oder aus einer Steuerkanzlei kommst.

Ergänzend gibt es den Verwaltungsweg über den gehobenen Dienst in der Finanzverwaltung. Laut dem Bundesportal zur Steuerberaterprüfung helfen Steuerberater Menschen und Unternehmen in steuerlichen Angelegenheiten – von der Steuererklärung bis zur strategischen Steuerplanung.

Moderner Arbeitsalltag in einer digitalen Steuerkanzlei mit flexiblen Arbeitsmodellen
Moderner Arbeitsalltag in einer digitalen Steuerkanzlei mit flexiblen Arbeitsmodellen

Der Beruf ist dabei weit mehr als Deklaration und Buchführung. Zu den typischen Aufgaben eines Steuerberaters gehören: Steuererklärungen erstellen, Steuerbescheide prüfen, Mandanten vor Finanzbehörden und Finanzgerichten vertreten, Jahresabschlüsse und Lohnabrechnungen anfertigen sowie bei Unternehmensgründungen und Vermögensübertragungen beraten.

Der Berufsalltag besteht aus Mandantengesprächen, Belegprüfung und Fristkontrolle – und erfordert Kommunikationsstärke, Kundenorientierung und umfangreiche Kenntnisse im Steuerrecht.

Wer den Beruf als strategisches Beratungsfeld begreift – etwa im Bereich Steuergestaltung und Steueroptimierung oder internationales Steuerrecht – erkennt schnell, wie vielseitig die Tätigkeit tatsächlich ist.

Steuerberater müssen sich zudem kontinuierlich weiterbilden, da sich steuerrechtliche Vorschriften häufig ändern.

Voraussetzungen 2026 – wer darf zur Steuerberaterprüfung antreten?

Die Zulassung zur Steuerberaterprüfung ist im Steuerberatungsgesetz geregelt und wird von der zuständigen Steuerberaterkammer verbindlich entschieden. Entscheidend sind Deine Vorbildung und die Dauer Deiner praktischen Berufserfahrung auf dem Gebiet der Steuern.

Studienweg (Uni/FH) – Praxiszeit nach Regelstudienzeit

Der akademische Weg ist der schnellste Einstieg. Einen ausführlichen Überblick über alle Studiengänge und Hochschulen findest Du in unserem Artikel Steuerberater Studium. Laut Bundessteuerberaterkammer (BStBK) gelten folgende Regeln:

  • Regelstudienzeit ≥ 4 Jahre (z. B. Master oder Diplom in Wirtschaftswissenschaften oder Rechtswissenschaften): 2 Jahre praktische Berufserfahrung
  • Regelstudienzeit < 4 Jahre (z. B. Bachelor): 3 Jahre praktische Berufserfahrung

Bei einer Kombination aus Bachelor und Master werden die Regelstudienzeiten zusammengerechnet. Praxiszeiten, die nach dem ersten Abschluss gesammelt wurden, können angerechnet werden. Auch ein duales Studium ist ein beliebter Weg – gerade weil Du so parallel praktische Erfahrungen in einer Kanzlei oder Steuerabteilung sammelst und Theorie mit Praxis verbindest.

Ob klassisches Studium an der Uni oder duales Studium an einer Fachhochschule: Beide Varianten qualifizieren für die Steuerberaterprüfung, wenn das Studium wirtschaftswissenschaftliche oder rechtswissenschaftliche Inhalte umfasst.

Ein konkretes Beispiel: Mit einem Bachelor BWL – Schwerpunkt Steuerberatung an der TH Nürnberg (Dauer 3,5 Jahre) hast Du bereits einen berufsqualifizierenden Abschluss. Ohne Master benötigst Du danach 3 Jahre Berufserfahrung ab diesem Abschluss (mindestens 16 Stunden pro Woche mit Schwerpunkt Steuerberatung), mit Master verkürzt sich die Praxiszeit auf 2 Jahre. Arbeitgeber wie Steuern steuern® unterstützen Dich dabei aktiv – durch Vorbereitungskurse und Freistellung für das Steuerberatungsexamen.

Ausbildungsweg (kaufmännisch) – Steuerberater werden ohne Studium

Du hast kein Studium? Kein Problem. Auch über eine kaufmännische Ausbildung kannst Du die Steuerberaterprüfung erreichen – allerdings mit einer längeren Praxisphase:

  • Kaufmännische Ausbildung (z. B. Ausbildung zum Steuerfachangestellten): 8 Jahre Berufserfahrung
  • Steuerfachwirt/in oder Bilanzbuchhalter/in: Verkürzung auf 6 Jahre Berufserfahrung

Die Weiterbildung zum Steuerfachwirt oder zur Bilanzbuchhalterin ist damit ein wichtiger Beschleuniger auf dem Weg zur Zulassung. Viele angehende Steuerberaterinnen und Steuerberater wählen bewusst den Weg über eine kaufmännische Ausbildung mit anschließender Fortbildung, weil er besonders praxisnah ist. Die BStBK bestätigt diese Verkürzungsmöglichkeit in ihrer Darstellung der Zulassungsvoraussetzungen.

Verwaltungsweg (Finanzverwaltung)

Auch Beamte des gehobenen Dienstes in der Finanzverwaltung können zur Steuerberaterprüfung zugelassen werden. Laut amtlichem Portal ist eine Anstellung als Sachbearbeiter in mindestens gleichwertiger Stellung plus entsprechende praktische Arbeitserfahrung erforderlich.

Anrechenbarkeit: Teilzeit, Mindestumfang und Tätigkeitsbereich

Ein besonders wichtiger Punkt für alle, die in Teilzeit arbeiten: Die praktische Tätigkeit wird nur anerkannt, wenn sie mindestens 16 Wochenstunden umfasst. Deine Arbeit muss zudem auf dem Gebiet der von den Finanzbehörden verwalteten Steuern liegen – also typischerweise Buchführung, Steuererklärungen, Jahresabschlüsse oder USt-Voranmeldungen. Details zur praktischen Tätigkeit findest Du bei Deiner zuständigen Steuerberaterkammer.

Infografik zur anrechenbaren praktischen Tätigkeit für die Steuerberaterprüfung mit Mindeststunden und Tätigkeitsbereichen
Infografik zur anrechenbaren praktischen Tätigkeit für die Steuerberaterprüfung mit Mindeststunden und Tätigkeitsbereichen

Steuerberaterprüfung 2026 – Ablauf, Fächer und Fristen

Die Steuerberaterprüfung gilt als eine der schwierigsten Prüfungen in Deutschland. Das Steuerberaterexamen ist eine Staatsprüfung mit bundeseinheitlichen Standards.

Die Prüfungsinhalte sind im Steuerberatungsgesetz festgelegt und umfassen alle wesentlichen Bereiche des Steuerrechts. Die Vorbereitung auf die Prüfung erfolgt meist über spezialisierte Lehrgänge privater Anbieter – ein Lehrgang dauert in der Regel 6 bis 12 Monate und vermittelt die prüfungsrelevanten Inhalte kompakt und strukturiert.

Form und Zuständigkeit

Organisatorisch liegt die Prüfung bei den Steuerberaterkammern, bewertet wird sie durch staatliche Prüfungsausschüsse. Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Ort Deiner überwiegenden beruflichen Tätigkeit oder Deinem Wohnsitz. Laut BStBK gilt bei mehreren Wohnsitzen der überwiegende Aufenthalt.

Schriftlich und mündlich – was wird geprüft?

Die Prüfung besteht aus zwei Teilen:

  • Schriftlicher Teil: Drei Klausuren an drei aufeinanderfolgenden Tagen, jeweils sechs Stunden. Die Inhalte umfassen Steuerrecht (Ertragsteuern, Umsatzsteuer, Erbschaftsteuer), Rechnungswesen, Verfahrensrecht und wirtschaftliche bzw. rechtliche Grundlagen – festgelegt in § 37 Abs. 3 StBerG. Die Inhalte der Klausuren spiegeln die typischen Aufgaben wider, die Du später in der Beratung von Mandanten bewältigen musst.
  • Mündlicher Teil: Folgt zwischen Januar und April des Folgejahres. Die BStBK nennt als Obergrenze 90 Minuten für die mündliche Prüfung. Der mündliche Teil umfasst einen Kurzvortrag und Prüfungsgespräche zu verschiedenen Inhalten des Steuerrechts und der Wirtschaft.

Antragsfrist und Prüfungstermine 2026

Die Fristen stehen fest: Der Antrag auf Zulassung ist amtlich zwischen dem 1. Januar und dem 30. April 2026 bei der zuständigen Steuerberaterkammer einzureichen.

Die Bekanntmachung der Steuerberaterkammern München und Nürnberg nennt den bundeseinheitlichen schriftlichen Prüfungszeitraum: 06.–08. Oktober 2026.

Gebühren 2026 – was ist fix, was variiert?

Die Kosten für die Steuerberaterprüfung variieren je nach Kammer:

BStBK (Regelwerte) NRW-Bekanntmachung 2026
Zulassungsgebühr 200 € 250 €
Prüfungsgebühr 1.000 € 1.200 €
Zahlungsfrist Prüfungsgebühr bis 31.07.2026

Wichtig: Verspätete Zahlung gilt als Verzicht auf die Zulassung. Die Gebührenhöhe wird regelmäßig durch die Gebührenordnung der zuständigen Kammer festgelegt und kann vom gesetzlichen Betrag abweichen. Informiere Dich daher frühzeitig bei Deiner Steuerberaterkammer.

Bestehensquoten und Realität – wie schwer ist das Steuerberaterexamen?

Reden wir nicht drumherum: Die Steuerberaterprüfung ist ein echtes Nadelöhr. Die Vorbereitung erfordert Monate intensiver Arbeit – viele Prüflinge absolvieren einen speziellen Vorbereitungslehrgang bei privaten Anbietern, um die anspruchsvollen Inhalte systematisch zu durchdringen.

Offizielle Zahlen 2023/2024 als Benchmark

Die Ergebnisübersicht der Steuerberaterkammern München und Nürnberg (Schlussmeldung 2023/2024) liefert die offiziellen Zahlen für das gesamte Bundesgebiet:

Kennzahl Wert
Zulassungsanträge 5.525
Zugelassen 5.437
Erschienen 4.867
Schriftlich abgelegt 4.208
Insgesamt bestanden 2.171
Bestehensquote 51,6 %

Knapp die Hälfte der Prüflinge besteht also nicht – ein Realitätscheck, den Du bei Deiner Vorbereitung ernst nehmen solltest. Die Bestehensquoten variieren zudem regional erheblich je nach Kammer und Bundesland.

Digitales Arbeiten bei Steuern steuern® mit moderner Ausstattung und flexiblem Kanzleialltag
Digitales Arbeiten bei Steuern steuern® mit moderner Ausstattung und flexiblem Kanzleialltag

Vorbereitung ist entscheidend

Die meisten erfolgreichen Prüflinge investieren 12 bis 18 Monate in die Vorbereitung, häufig über spezialisierte Lehrgänge. Die BStBK stellt Lösungsvorschläge zu vergangenen Klausuren bereit – ein wertvolles Werkzeug für die Praxis.

Gehalt und Karrierepfade – angestellt vs. selbstständig

Neben den Anforderungen ist natürlich das Gehalt eine der meistgesuchten Informationen rund um die Steuerberater Ausbildung. Die gute Nachricht: Der Beruf gehört zu den bestbezahlten in der Finanzbranche.

Gehalt als Steuerberater/in – Daten aus dem Entgeltatlas

Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liefert belastbare Daten:

  • Medianentgelt Steuerberater/in: 7.366 € brutto monatlich (Vollzeit)
  • Unteres Quartil: 6.010 €
  • Oberes Quartil: >7.450 € (Beitragsbemessungsgrenze)

Auf das Jahr gerechnet liegt das Medianeinkommen damit bei rund 88.000 € brutto. Einsteiger können laut Branchendaten mit einem Jahresgehalt von etwa 40.000 bis 50.000 Euro brutto rechnen, erfahrene Steuerberater verdienen häufig über 70.000 Euro. Als Partner in einer Steuerberatungskanzlei sind Jahresgehälter von über 200.000 Euro realistisch. In Großstädten und wirtschaftsstarken Regionen liegen die Gehälter zusätzlich etwa 10–20 % über dem Bundesdurchschnitt.

Gehalt als Steuerfachangestellte/r – der relevante Zwischen-Schritt

Wer auf dem Ausbildungsweg unterwegs ist, verdient als Steuerfachangestellte/r laut Entgeltatlas ein Medianentgelt von 3.458 € brutto monatlich. Der Gehaltssprung nach bestandener Steuerberaterprüfung ist also erheblich – ein starkes Argument für die Investition in Prüfung und Vorbereitung.

Struktur des Berufsstands als Karriereindikator

Die Berufsstatistik 2024 zeichnet ein klares Bild: 66,4 % der Steuerberater arbeiten selbstständig, nur 33,6 % sind angestellt. Der Altersdurchschnitt liegt bei 53,6 Jahren, und bundesweit sind 88.995 Steuerberaterinnen und Steuerberater aktiv.

Das heißt: Die Branche steht vor einem massiven Generationswechsel – und das öffnet jungen Berufseinsteigern außergewöhnliche Karrierechancen.

Einstieg über Steuerfachangestellte – Ausbildungsvergütung, Modernisierung und Aufstieg

Die Ausbildung zum Steuerfachangestellten ist der klassische Praxiseinstieg in die Steuerberatung – und oft der erste Schritt auf dem Weg zur Steuerberaterprüfung.

Ausbildungsvergütung – aktuelle Empfehlungen der Kammern

Die Vergütungssätze variieren regional. Zwei Beispiele:

Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe (ab 01.08.2025): 1.150 € / 1.250 € / 1.350 € (1.–3. Ausbildungsjahr)

Steuerberaterkammer Köln (empfohlen ab 01.08.2026): 1.200 € / 1.300 € / 1.400 €

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) dokumentiert die tariflichen Ausbildungsvergütungen als übergreifenden Vergleichsrahmen.

Modernisierung der Ausbildung Steuerfachangestellte

Ein wichtiger Meilenstein: Laut einer Mitteilung des Deutschen Steuerberaterverbands (DStV) trat zum 01.08.2023 eine modernisierte Ausbildungsverordnung für Steuerfachangestellte in Kraft. Diese bringt die Inhalte der Berufsausbildung auf den aktuellen Stand – einschließlich verschiedener Steuerarten, digitaler Kompetenzen und moderner Arbeitsmethoden. Für alle, die ein duales Studium oder die Ausbildung zum Steuerfachangestellten als Einstieg in die Steuerberatung planen, ist das ein starkes Signal.

Ausbildungslage im Berufsstand

Die Berufsstatistik zeigt: Zum 01.01.2025 waren 17.301 Ausbildungsverhältnisse für Steuerfachangestellte registriert. Die Steuerberatung ist damit einer der ausbildungsstärksten Bereiche im kaufmännischen Sektor – viele Kanzleien und Steuerberatungsgesellschaften stellen gezielt Nachwuchskräfte ein.

Steuerberater als strategischer Beruf – Einblick bei Steuernsteuern.de

Der Beruf des Steuerberaters ist längst mehr als reine Deklaration. Wer strategisch denkt, kann als Steuerberater echten Mehrwert für Mandanten schaffen – und genau das macht den Berufsalltag so abwechslungsreich.

Steuernsteuern.de positioniert sich als Plattform für strategische Steuerberatung, die weit über die klassische Steuererklärung hinausgeht. Unter der Marke Steuern steuern® berät Steuerberater David Kasper gemeinsam mit seinem Team Unternehmer, Selbstständige und Investoren zu Themen wie Steuergestaltung und Steueroptimierung – von Holdingstrukturen über Thesaurierungsbegünstigung bis zum Investitionsabzugsbetrag. Auch das internationale Steuerrecht gehört zum festen Kompetenzfeld der Kanzlei KASPER & KÖBERPartner in Fürth.

Was das für Deine Karriere bedeutet: Als Steuerberater oder Steuerberaterin bei Steuern steuern® arbeitest Du von Anfang an an strategischen Gestaltungsmodellen statt nur an Compliance-Aufgaben. Du lernst, wie Holdingstrukturen für Mandanten entwickelt werden, wie Vermögensschutz funktioniert und wie internationales Steuerrecht in der Praxis angewendet wird.

Deine Mandanten sind Unternehmer und Investoren, die mehr erwarten als nur die Steuererklärung – sie suchen einen Partner für langfristige Steuerplanung. Mehr über den Einstieg in die Steuerberatung bei Steuern steuern® erfährst Du in unserem Karriere-Bereich.

Infografik zeigt Wandel vom klassischen Steuerberater zum strategischen Steuerberater mit Fokus auf Steuergestaltung
Infografik zeigt Wandel vom klassischen Steuerberater zum strategischen Steuerberater mit Fokus auf Steuergestaltung

Karrierepfad: Vom Werkstudent zum Partner

Was den Beruf des Steuerberaters besonders attraktiv macht, ist die klare Entwicklungsperspektive. Bei Steuern steuern® sieht ein typischer Karrierepfad so aus: Du startest als Werkstudent oder Berufseinsteiger, sammelst die nötigen Jahre Berufserfahrung in der strategischen Steuerberatung und wirst aktiv auf das Steuerberatungsexamen vorbereitet – mit Freistellung und Unterstützung durch den Arbeitgeber.

Nach bestandener Prüfung und dem Erwerb des Berufstitels eröffnet sich die Möglichkeit, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen – bis hin zum gesellschaftsrechtlichen Eintritt in die Kanzlei als Partner.

Weiterbildung und fachliche Entwicklung bei Steuern steuern® im Bereich Steuerrecht und Steuerstrategie
Weiterbildung und fachliche Entwicklung bei Steuern steuern® im Bereich Steuerrecht und Steuerstrategie

Benefits: Mehr als nur ein gutes Gehalt

Steuern steuern® setzt bewusst auf ein Arbeitsumfeld, das über das branchenübliche Maß hinausgeht. Diese Benefits erwarten Dich:

Ab Einstieg:

  • Sehr gutes Gehalt und ein unbefristeter Arbeitsvertrag
  • 30 Tage Urlaub
  • Eigenes Business MacBook und iPhone (neueste Generation)
  • High-Class Office mit höhenverstellbaren Tischen und zwei Monitoren pro Arbeitsplatz
  • Übernahme des VAG-Tickets für Bus und Bahn
  • Team-Building Events (z. B. Teamessen, Weinwanderungen, Workations, Exit-Rooms, Hochseilgarten)
  • Zugang zu Corporate Benefits, Übernahme fachlicher Literatur
  • 60 € Gutschein an Geburtstagen, Hochzeit oder bestandenen Prüfungen

Nach 6 Monaten zusätzlich:

  • Monatlicher Sachwertgutschein im Wert von 50 €
  • Regelmäßige Weiterbildungsangebote für berufliche und persönliche Entwicklung
  • Zugang zu Investment-Schulungen (Immobilien, Aktien, Optionshandel)

Nach 12 Monaten zusätzlich:

  • 13. Monatsgehalt (anteilig nach Betriebszugehörigkeit)
  • E-Bike-Leasing, Kita-Zuschuss, Erholungsbeihilfe
  • Übernahme der Kosten für eine zusätzliche Krankenversicherung

So läuft Dein Einstieg: Der Bewerbungsprozess

Der Weg zu Steuern steuern® ist unkompliziert und transparent. Die Candidate Journey in fünf Schritten:

  1. Bewerbung – Dein LinkedIn-Profil oder ein CV reicht aus.
  2. Feedback innerhalb von 48 Stunden.
  3. Culture Call per Teams (15 Minuten) – ein erstes Kennenlernen.
  4. Persönliches Interview in der Kanzlei inkl. Rundgang und fachlichem Austausch.
  5. Vertragsangebot und Onboarding.

Die ersten 30 Tage: Strukturiertes Onboarding

Statt Dich ins kalte Wasser zu werfen, setzt Steuern steuern® auf ein durchdachtes vierwöchiges Onboarding-Programm: In der ersten Woche stehen Orientierung, Toolzugänge und die Vorstellung Deines persönlichen Mentors im Fokus. In Woche zwei läufst Du bei Mandantenterminen und Meetings mit und beobachtest reale Arbeitsfälle. Ab Woche drei übernimmst Du eigene Aufgabenbereiche mit regelmäßigem Feedback. In Woche vier folgt ein Review des ersten Monats mit Zieldefinition für die nächsten 60–90 Tage. Ergänzend steht Dir ein digitales Onboarding über die Lernplattform Learningsuite zur Verfügung – mit Videos zu Programmen, Lernpfaden und Unterweisungen.

Arbeitsumfeld und Digitalisierung

Die Kanzlei in Fürth ist eine papierlose Kanzlei mit digitalen Projektmanagementsystemen (ClickUp), Trainingsvideos über Learningsuite und einem High-Class-Büro mit klimatisierten Räumen, kostenfreien Parkplätzen, einer Premium-Küche mit Kochmöglichkeiten, einer 30-Meter-Terrasse mit Chill-Area und BBQ-Station sowie einer Siebträger-Kaffeemaschine und kostenfreien Kaltgetränken. Flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit), Stundenkonto und Teilzeitmöglichkeiten runden das Gesamtpaket ab. Jährliche Entwicklungsgespräche sorgen für eine offene Feedbackkultur und klare Zieldefinitionen – kurz-, mittel- und langfristig.

Weiterbildung wird bei Steuern steuern® großgeschrieben: Neben der Unterstützung bei der Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung gibt es Zugang zu spezialisierten Schulungsprogrammen – von Immobilien- und Trading-Kursen bis hin zur Akademie Henssler und einer fachspezifischen Stiftungsberater-Ausbildung.

Du suchst eine Herausforderung in der strategischen Steuerberatung?

Egal ob Du bereits Steuerberater/in bist, als Steuerfachangestellte/r durchstarten willst oder Quereinsteiger bist – schau Dir unsere aktuellen Stellenangebote an oder informiere Dich auf unserer Karriereseite über die Benefits und Deine Einstiegsmöglichkeiten.

Fazit – Dein Weg zur Steuerberaterzulassung 2026

Die Steuerberater Ausbildung ist anspruchsvoll, aber sie lohnt sich. Egal ob Du den akademischen Weg über ein Studium in Wirtschaftswissenschaften oder Rechtswissenschaften gehst, als Steuerfachangestellte/r mit Weiterbildung zum Steuerfachwirt oder Bilanzbuchhalter aufsteigst oder als Quereinsteiger mit kaufmännischer Ausbildung einsteigst – am Ende wartet die gleiche Prüfung und der gleiche Berufstitel: Steuerberater oder Steuerberaterin.

Die wichtigsten Eckdaten für 2026 im Schnellcheck: Zulassungsantrag ab 1. Januar bis spätestens 30. April 2026, schriftliche Prüfung am 06.–08. Oktober 2026, Gebühren von 200–250 € (Zulassung) plus 1.000–1.200 € (Prüfung) je nach Kammer. Die Bestehensquote von 51,6 % zeigt, dass strukturierte Vorbereitung über einen Lehrgang kein Luxus ist, sondern Pflicht.

Die Branche braucht Dich: Mit einem Altersdurchschnitt von 53,6 Jahren und wachsendem Beratungsbedarf stehen die Karrierechancen so gut wie selten.

Ob angestellt oder selbstständig, in der klassischen Steuerberatung oder in der strategischen Steueroptimierung – die Möglichkeiten sind vielfältig. Kanzleien in ganz Deutschland stellen aktiv ein und suchen qualifizierte Steuerberater, Steuerfachangestellte und Berufseinsteiger.

Dein nächster Schritt: Wenn Du Dich für eine Karriere in der strategischen Steuerberatung interessierst, wirf einen Blick auf unsere offenen Stellen bei Steuern steuern®. Oder lies mehr darüber, wie Du Steuerberater wirst und welche Einstiegsmöglichkeiten wir bieten.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Steuerberater Ausbildung

Welche Voraussetzungen brauche ich für die Steuerberaterprüfung?

Amtlich anerkannt sind ein wirtschafts- oder rechtswissenschaftliches Studium plus Praxiszeit (2–3 Jahre Berufserfahrung) oder eine kaufmännische Vorbildung plus längere Praxis (6–8 Jahre Berufserfahrung). In jedem Fall ist ein Mindestumfang von 16 Wochenstunden praktischer Tätigkeit auf dem Gebiet der Steuern erforderlich. Die zuständige Steuerberaterkammer entscheidet verbindlich über die Zulassung.

Kann man Steuerberater ohne Studium werden?

Ja. Das Bundesportal nennt die Zulassung auch ohne Hochschulstudium – etwa mit kaufmännischer Ausbildung (8 Jahre Berufserfahrung) oder als Bilanzbuchhalter bzw. Steuerfachwirt (je 6 Jahre Berufserfahrung), jeweils mit anrechenbarer Tätigkeit ab 16 Wochenstunden.

Wie läuft die Steuerberaterprüfung ab?

Die Prüfung ist eine Staatsprüfung und besteht aus einem schriftlichen Teil (drei Klausuren à sechs Stunden an drei Tagen) und einer mündlichen Prüfung (maximal 90 Minuten). Organisatorisch liegt sie bei den Steuerberaterkammern, bewertet wird durch staatliche Prüfungsausschüsse.

Wie hoch sind die Gebühren für Zulassung und Prüfung?

Die Steuerberaterkammern München und Nürnberg nennen als Regelwerte 200 € für die Zulassung und 1.000 € als Prüfungsgebühr. Die genaue Höhe hängt von der Gebührenordnung Deiner zuständigen Kammer ab.

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Ich weiß: Die Wahl der richtigen Kanzlei ist eine der wichtigsten Entscheidungen für Deine Laufbahn. Auf unserer Karriereseite erfährst Du, welche Rollen wir aktuell besetzen, wie unser Alltag in der strategischen Steuerberatung aussieht und welche Wege Du bei uns vom Einstieg bis zur Experten- oder Führungsposition gehen kannst.

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